

Am 31. August endete der meteorologisch-statistische Sommer – dieser Beitrag blickt zurück auf die wichtigsten Zahlen und zieht eine Bilanz.
ℹ️Wetter-Rückblick #Sommer 2026 #MV
🌡️ Mecklenburg-Vorpommern war mit rund 18,4 Grad das zweitkühlste Bundesland hinter Schleswig-Holstein. Dennoch war es auch gegenüber der neueren Klimaperiode 1991-2020 etwas ein Grad „zu warm“.
Kein stabiles anhaltendes Hochsommerwetter und viele Schwankungen inklusive kühlerer Perioden (18-22 Grad), aber ein paar sehr intensive Hitzevorstöße mit einem Rekordhitzetag am 27. Juni mit erstmals 40 Grad in MV. Außerdem erstmals 2 sehr heiße Tage (Tx >= 35°C) im Flächenmittel.
Insgesamt Platz 8 der wärmsten Sommer seit 1881 – somit ein überdurchschnittlich warmer Sommer, aber kein rekordverdächtiger Vertreter, anders als im S/SW von Deutschland + in Frankreich (dort Extrem-Hitzesommer von 2003 noch um +1°C überboten!)
🌧️ Beim Niederschlag flächig gesehen leicht zu trocken, aber große regionale Unterschiede. In SW-Mecklenburg lokal bis 300 l/m² (Großteil durch Starkregen-Unwetter) und damit ca. 145 % des Klimamittels, südlich der Müritz dagegen <85 l/m² (45 %!). Zeitweise stieg die Waldbrandgefahr örtlich auf die höchste Stufe, zwei Großbrände erfassten im Müritz-Nationalpark Ende Juni und im Juli zusammen mehr als 400 Hektar.
☀️ Die Sonne machte insgesamt Überstunden und schien im Gebietsmittel etwa 772 Stunden (1991-2020: 685 Stunden).

