Aktuelles Wetter Rückblicke und Analysen

Ungewohnt frostige Tiefsttemperaturen

In der Nacht zum Sonnabend (13. zu 14.03.) sanken die Werte in Mecklenburg-Vorpommern verbreitet in den leichten Frostbereich, ein doch seltenes Erlebnis in den letzten Wochen und Monaten. Zuvor war auf der Rückseite von Tief GISELA ein Schwall polarer Kaltluft aus Norden eingeflossen. Nachts klarte der Himmel dann auf und der Wind legte sich, sodass es mit den Temperaturen rasch in den Keller ging. Nur unmittelbar an der Ostsee war es streckenweise milder, sofern ein seichter Seewind bis in die Morgenstunden erhalten blieb.

Die kältesten Messwerte vom 14.März:

-4,3°C Barth / Flugplatz
-4,0°C Kargow-Schwarzenhof (Müritz-Nationalpark)
-3,8°C Laage / Flugplatz

Tiefstwerte der Lufttemperatur in 2 m / Nacht vom 13.03. zum 14.03.
Quelle: https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/mecklenburg-vorpommern/tiefsttemperatur/20200314-0600z.html

Direkt über dem Erdboden war es noch frischer mit bis zu -7,0°C in Trollenhagen bei Neubrandenburg. Auf Hiddensee gab es selbst in dieser Messhöhe Plusgrade.

Tiefstwerte Temperatur in 5 cm über Erdboden / Nacht zum 13. zum 14.03.
Quelle: https://kachelmannwetter.com/de/messwerte/mecklenburg-vorpommern/tiefsttemperatur-boden/20200314-0600z.html

Zur Einordnung:

Die Station Waren / Müritz meldete einen Tiefstwert von -2,5°C. Diese Messung ist dort zusammen mit dem Minimum des 28.Dezember (ebenfalls -2,5°C) die niedrigste Temperatur in diesem Winterhalbjahr.

Ein beeindruckend hohes/mildes Minimum, welches nochmal den Totalausfall des Winters verdeutlicht.

Quelle: http://www.mtwetter.de/monatskarte.php

Seit dem 01.Oktober 2019 sank die Lufttemperatur nirgendwo in Mecklenburg-Vorpommern unter die -5°C-Marke ab. Der Landes-Tiefstwert lag bei -5,3°C (Karlshagen, am 01.11.). Schon eine völlig unspektakuläre normale Märznacht mit etwas skandinavischer Kaltluft reichte beinahe aus, um hier zu unterbieten. Barth / Flugplatz meldete (siehe oben) -4,3°C.

Nach dem Nachtfrost folgte ein Super-Samstag mit Sonnenschein pur. Es summierte sich die maximal mögliche Tagessumme von 11 Sonnenstunden entlang der Ostsee-Küste.

Der Sonnenuntergang konnte sich ebenfalls sehen lassen:

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